Mit einem 3:2-Heimsieg gegen den Landesligisten SC 04 Tuttlingen qualifizierte sich der FC Wangen für die zweite Runde des Verbandspokals gegen Türkspor Neu-Ulm – die Freude war groß. (Foto: Maximilian Rist)
Der FCW trifft im WFV-Pokal auf Türkspor Neu-Ulm. Trainer Safet Hyseni sieht Fortschritte, trotz personeller Sorgen bleibt die Hoffnung auf Erfolg.
Autor: Felix Kerscher
Wangens Trainer Safet Hyseni war zufrieden nach dem 3:2 (0:0) am vergangenen Samstag in der ersten Runde des WFV-Pokals zwischen dem FCW und dem SC Tuttlingen. „Es ist ein Fortschritt zum vergangenen Jahr“, so Hyseni. Man erinnert sich: 2025 war Wangen in der ersten Runde gegen den Verbandsligisten TSV Berg mit 1:3 ausgeschieden.
Nun kommt also Türkspor Neu-Ulm zur zweiten Runde ins Allgäustadion (Samstag, 14 Uhr) – ebenfalls ein Verbandsligist, wenn auch vergangenes Jahr noch Gegner der Wangener in der Landesliga. Neu-Ulm hat sich in der ersten Runde gegen den TSV Ummendorf knapp mit 3:2 (2:1) durchgesetzt. Zur Einschätzung: Ummendorf ist Aufsteiger in die Landesliga und spielt in der kommenden Saison zusammen mit dem FC Wangen in der Staffel 4.
Türkspor hat nach dem Aufstieg personell aufgerüstet, doch Hyseni meint: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Neu-Ulm ist sicher der Favorit, aber trotzdem werden wir nicht chancenlos sein. Wir werden versuchen, alles reinzuhauen und in die nächste Runde einzuziehen. Es muss einfach für jeden Fußballer das Ziel sein, jedes Spiel gewinnen zu wollen.“
Die vergangenen beiden Landesliga-Spiele hat Wangen jedoch gegen Türkspor mit 0:4 und 0:2 verloren. Damit so etwas nicht noch einmal passiert, soll Hysenis Truppe „mutiger auftreten“. „Wir sind im Hinspiel in Unterzahl geraten, das darf sich nicht wiederholen gegen eine so spielstarke Mannschaft. Im Rückspiel haben wir dann in der ersten Hälfte zu viel Respekt gehabt und uns hinten reindrängen lassen. Es geht jetzt am Samstag nicht darum, ob wir schön spielen, wir wollen den Kampf annehmen.“
Knapp drei Wochen vor Beginn der Landesliga-Saison gibt es auch leichte personelle Sorgen bei den Allgäuern. „Orion Guillaume ist nach wie vor gesperrt“, erzählt Hyseni. „Des Weiteren sind Noel Klaric und Luka Rasic beide angeschlagen, Max Biewer musste das Training wegen Fersenproblemen abbrechen und Alex Hartl wird sicherlich auch ausfallen.“ Trotzdem ist sich der Trainer sicher: „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz bekommen. Wir sind bereit und freuen uns auf das Spiel am Samstag.“ Eine gute Nachricht gibt es allerdings auch für den Kader der Allgäuer: Simon Straub ist wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.