FC Wangen

Momentan macht der Ball nicht immer das, was die Spieler des FC Wangen (vo. Jonas Brüderlin, hi. Tim Bucher) möchten. (Foto: Josef Kopf)

Der FC Wangen und der FC Blaubeuren kämpfen im direkten Duell um wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga.

Autor: Felix Kerscher

Der FC Wangen und der FC Blaubeuren hatten noch vor einigen Wochen ähnliche Ambitionen in der Fußball-Landesliga. Beide wollten Platz 2 hinter dem enteilten Ligaprimus Türkspor Neu-Ulm und damit die Aufstiegsrelegation erreichen.

Am Samstag um 14 Uhr treffen die beiden Mannschaften jetzt in Wangen aufeinander, aber um einen der vorderen Plätze geht es nicht mehr. Auf den Plätzen zehn (Blaubeuren, 38 Punkte) und elf (Wangen, 37 Punkte) stecken die Teams inzwischen mitten im Abstiegskampf. Nur zwei Punkte Abstand sind es für den FCW auf den Relegationsplatz, drei auf den ersten Abstiegsrang.

Kampfgeist und Wille werden entscheiden

Auf dem Relegationsplatz 13 steht nach 28 von 32 Spieltagen der TSV Riedlingen, und ausgerechnet von dem bekam Blaubeuren am vergangenen Wochenende eine 0:5-Heimklatsche verpasst. „Eins ist klar, wenn wir so spielen, wird es (gegen den FC Wangen, Anm. d. Red.) schwer“, sagte Teammanager Darko Tomic. Drei Niederlagen in Folge hat der FC Wangen hinnehmen müssen, zuletzt ein 1:2 beim Tabellenvorletzten SV Kressbronn. Davor gab es für das Team von Trainer Safet Hyseni ein 0:2 gegen den FV RW Weiler und ein 1:3 bei Olympia Laupheim. Hyseni hat die Zeichen der Zeit erkannt und fordert am Samstag von seinen Spielern eine Reaktion: „Ich möchte den absoluten Willen meiner Spieler sehen, dieses Spiel an sich zu reißen und zu gewinnen. Wir haben auch in den vergangenen Spielen viel Ballbesitz gehabt, konnten aber kein Kapital daraus schlagen.“

Krankheitswelle schwächt Wangen

Der Wangener Trainer erwartet „ein hart umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden“. Im Mannschaftstraining unter der Woche hat der FCW die Niederlagen aufgearbeitet. „Jetzt gilt es, das Besprochene auf den Platz zu bringen.“ Im Kader der Allgäuer fehlten gegen Kressbronn David Wessle und Jan Gleinser, und auch dieses Wochenende sieht es bei den Wangenern nicht viel besser aus: „Bei uns geht gerade eine Krankheitswelle durch die Mannschaft, nicht alle konnten regelmäßig trainieren“, verrät Hyseni, fügt aber hinzu: „Wir werden eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen.“

„In dieser schwierigen Phase müssen wir als Mannschaft noch enger zusammenrücken“, sagt der Trainer, und hofft, dass sein Team die geforderte Reaktion zeigen kann, denn „am Samstag zählt’s!“