FC Wangen

FC Wangen steht wieder ohne Gegner da

Yannick Huber (li., gegen den TSV Heimenkirch) kann nach seiner Verletzung wohl schon bald wieder für den FC Wangen auflaufen. (Foto: Josef Kopf/Archiv)

Der Fußball-Landesligist wollte gegen den FC Wolfurt testen. Doch wie der eigentlich vorgesehene Gegner haben auch die Österreicher noch abgesagt.

Autor: Giuseppe Torremante

Ursprünglich war der südbadische Bezirksligist SC Markdorf für die letzte Partie in der Vorbereitung vor dem ersten Punktspiel 2026 gegen den TSV Riedlingen (Samstag, 7. März, 13.30 Uhr) vorgesehen. Der SCM sagte aber am Montagabend ab. „Ich bin froh, dass wir so kurzfristig den FC Wolfurt als letzten Gegner vor dem Start in die Rückrunde gewinnen konnten“, hatte sich Safet Hyseni, Trainer des FC Wangen, gefreut. Das war Mitte der Woche. Dann folgte doch noch die kurzfristige und für die Allgäuer ärgerliche Absage.

Die vergangene Woche mit sieben Einheiten war intensiv, aber die Spieler des Tabellensiebten der Landesliga haben laut Trainer sehr gut mitgezogen und die Inhalte aufgesogen. Nur die Abwehrspieler Tim Huß und Kapitän Simon Wetzel waren angeschlagen. Jan Gleinser (Knie) und Yannick Huber (Leiste) sind noch im individuellen Training. Wann sie wieder zur Verfügung stehen, ist noch ungewiss. „Bei Yannick könnte es schneller gehen“, meint Hyseni.

Der letzte Teil der intensiven Woche war am vergangenen Sonntag das Testspiel gegen den Bezirksligisten FV Bad Waldsee, der ebenfalls kurzfristig einsprang. David Wessle (2., 29.), Nikica Vojnovic (50.) sowie Elias Willhalm (85.) waren die Wangener Torschützen beim 4:0. Der Ball lief gut in den Reihen des FCW, die Mannschaft war spielbestimmend. „Es war für uns ein guter Test, weil alle Spieler die Inhalte der Trainingsarbeit unter der Woche gut umsetzten“, sagt Hyseni.

Seine Mannschaft habe einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht, meint der FCW-Trainer. Die Testspiele gegen die Verbandsligisten SC Pfullendorf (1:3) und TSV Berg (3:1) seien auf Augenhöhe gewesen. „Wir haben fast nichts zugelassen, waren auch läuferisch ebenbürtig. Die Gegentore gegen Pfullendorf resultierten aus Standards“, sagt Hyseni.

Kurz vor dem Beginn der Punkterunde im neuen Jahr zieht Hyseni ein positives Fazit der Vorbereitung. „Alle Spieler haben im athletischen Bereich große Fortschritte gemacht. Mein Dank gilt dem Trainerteam, dem Athletiktrainer Kai Herrmann und dem Betreuerstab sowie der Vorstandschaft. Alle haben ihren Anteil an der gelungenen Vorbereitung“, betont Hyseni. Orion Guillaume (kam vom FC Isny, Kreisliga A) und der 19-jährige Emil Martin (eigene Jugend) hätten sich positiv weiterentwickelt.

Hyseni ist jetzt aber auch froh, dass die intensive Vorbereitung vorbei ist. „Wir haben ab Anfang März wieder den normalen Rhythmus“, sagt er und man hört heraus, dass die intensive Arbeit der vergangenen fünf Wochen auch den Cheftrainer richtig gefordert hat.