
Der FC Wangen (hier in Rot gegen den SSV Ehingen-Süd) kann mit Selbstvertrauen in die Partie gegen Mengen gehen. (Foto: Josef Kopf)
Der FC Wangen empfängt den FC Mengen im Allgäustadion. Beide Teams wollen wichtige Punkte einfahren.
Autor: Marco Schneider u. Felix Kerscher | Schwäbische Zeitung
Der FC Wangen wurde seiner Favoritenrolle vor Wochenfrist gerecht und konnte einen deutlichen 5:1-Sieg beim Landesliga-Kellerkind SV Reinstetten feiern. Nach der 0:1-Niederlage gegen den FV Rot-Weiß Weiler und dem 0:3 gegen den SSV Ehingen-Süd meldete sich die Mannschaft von Safet Hyseni damit eindrucksvoll zurück und scheint für das Duell gegen den FC Mengen am Samstag (15.30 Uhr) im Allgäustadion bereit zu sein.
Im Duell der Tabellennachbarn erntete der FC Mengen am vergangenen Wochenende nur einen Punkt gegen den FC Blaubeuren und verpasste damit die Chance, den direkten Konkurrenten auf Abstand zu halten. Mit der Leistung seiner Mannschaft war Mengens Kommandogeber Dennis Ivanesic aber dennoch zufrieden: „Auch wenn es am Ende nur ein Unentschieden war, sind wir mit der Leistung gegen eine richtig spielstarke Truppe trotzdem zufrieden.“
Am Samstag geht es für sein Team zum aktuellen Tabellendritten. „Wangen ist besonders zu Hause natürlich spielstark, agiert offensiv und will gegen uns sicherlich die drei Punkte anpeilen. Alles andere würde mich wundern“, meint Ivanesic. Laut dem 31-Jährigen benötigt es „von jedem Einzelnen eine Topleistung und einen richtig guten Tag“, um gegen Wangen bestehen zu können. Wangens Coach Safet Hyseni gibt ihm recht, warnt aber: „Mengen ist ja kein klassischer Aufsteiger, sondern ein gestandener Landesligist. Wir wollen natürlich die drei Punkte hier behalten, sind uns aber auch bewusst, dass wir dafür ans Leistungsoptimum gehen müssen.“ Der klare Sieg gegen Reinstetten hat natürlich Selbstvertrauen gebracht.
Die Herangehensweise der Mengener könnte am Samstag zum Zünglein an der Waage werden – zeigte sich doch in der jüngsten Partie, welche Auswirkungen so mancher taktischer Kniff haben kann. „Wir wollten in der ersten Halbzeit gegen Blaubeuren in der Defensive mit einem Mann in Überzahl spielen, sind sie somit nicht allzu hoch angelaufen. Nach dem Seitenwechsel haben wir den Druck erhöht, im Mann gegen Mann verteidigt und sind dadurch besser im Spiel gewesen“, verrät Ivanesic.
Darüber macht sich Hyseni keine Gedanken. An eine Niederlage will er nicht einmal denken und freut sich darüber, dass der Kader „gut aussieht“. Justin Schumacher ist wieder ins Training eingestiegen und laut seinem Trainer „eine weitere Option“. Auch Emil Martin ist zurück. Torwart Marcel Maier ist immer noch angeschlagen, wurde aber schon gegen Reinstetten gut von Björn Bühler vertreten. „Das hat er super gemacht“, lobte Hyseni. Alexander Hartl befindet sich nach seiner Verletzung immer noch im Aufbautraining, „aber ansonsten sind wir soweit vollzählig“.